Sabine Leidig
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Redetext

Termine
Januar
Vortrag: Gerechte Verkehrsverhältnisse schaffen
23.01.2019 19:00 Uhr – Michelstadt, Deutscher Hof
Mobilität für alle - mit weniger Verkehr

Dezember
Diskussion mit Studierenden zum Thema „Nachhaltigkeit und Politik“ in Eberswalde
11.12.2018 10:00 Uhr – Haus Schwärzetal (Weinbergstraße 6a; 16225 Eberswalde)
Interaktive Fishbowl-Diskussion mit Sabine Leidig, Albert Statz, Almuth Hartwig-Tiedt und Prof. Benjamin Nölting. Moderation: Prof. Heike Walk.

November
Nulltarif-ÖPNV (solid)
16.11.2018 19:00 Uhr – Offenburg (Ortenau)
Nulltarif-ÖPNV (solid)

Vortrag über ÖPNV (kosten- und ticketfrei)
14.11.2018 18:30 Uhr – Alevitische Gemeinde Alzey e. V.; Bahnhofstr. 26, 55232 Alzey
Eine Offensive für sozialökologische Mobilität und Lebensqualität Vorfahrt für das Auto ist Politik von gestern. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung (71%*) befürworten einen kostenfreien ÖPNV. Der ehemalige Schlachtruf der Auto-Lobby lautete »Freie Fahrt für freie Bürger«, doch das Gefühl von Freiheit auf freien Straßen ohne Tempolimit ist ein Privileg für Wenige. Immer wieder Stau, nervige Parkplatzsuche, weite Pendelstrecken, hohe Kosten und gebrochene Versprechen – das ist Auto-Alltag für Viele. Unter Abgasen und Lärm leiden Millionen Menschen. Jährlich gibt es tausende vorzeitige Todesfälle durch Stickoxide. Tragische Unfälle passieren jeden Tag. Der Autoverkehr hat sich überall ausgebreitet und nimmt den Platz weg für Fahrradwege, Grünflächen, Spielplätze, Wohnraum und Straßencafés. Millionen Verbrennungsmotoren heizen den Klimawandel an. Die Jagd nach Erdöl und Rohstoffen verschärft die globale Ausbeutung von Mensch und Natur. Als DIE LINKE fordern wir schon lange den Nulltarif. Für gerechte Verkehrsverhältnisse stellen wir die Lebensqualität aller in den Mittelpunkt – nicht die Interessen der Automobilindustrie. Es geht um saubere Luft, mehr Platz, lebenswerte öffentliche Räume, sichere Wege für alle. Städte/Kommunen und deren ÖPNV-Verbünde, die mit einem solchen Nulltarif starten, müssen erhebliche Unterstützung bekommen. Zu rechnen ist sicher mit Fahrgast-Zuwächsen von 25-40%. Dafür muss kurzfristig Vorsorge getroffen werden. Auch, indem der gesamte Umweltverbund Fahrrad/Fußgänger/ÖPNV betrachtet wird.