Aus dem Verkehrspolitischen Zirkular 04: Inhalt und Editional »Die Bahn muss eine Seele haben!« ...Vorwort S. Leidig, H. Behrens und Th. Lutze »Bahn wird immer ein Zuschussgeschäft sein« Rede von Gregor Gysi am 21. Januar 2011 in der Debatte über den Antrag der Fraktion DIE LINKE »Für eine konsequente Strukturreform der Deutschen Bahn AG« A Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen - Ulm 121 Risiken Arno Luik »Mappus ist weg« Redebeitrag von Klaus Riedel Hochgeschwindigkeit und Großprojekte Oder: Die Zurückgewinnung von Nähe und Kultur Winfried Wolf Wie wurden S21 und die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm bei der Bedarfsplan-Überprüfung schön gerechnet? Gerrit Schrammen Stuttgart 21, Neubaustrecke Wendlingen-Ulm und das Sparpaket der Bundesregierung Antrag der Fraktion DIE LINKE Ist die anteilige Finanzierung von S21 und der NBS Wendlingen-Ulm durch das Land Baden-Württemberg verfassungswidrig? Gerrit Schrammen B Verkehrspolitik allgemein Papier & Wirklichkeit -- Neues EU-Weißbuch Verkehr Winfried Wolf TEN -Projekte der EU Malte Riechey Ein Wendepunkt -- Konferenz AutoMobilKrise Rainer Rilling Umweltfreundliche Mobilität für alle ermöglichen! Sabine Leidig/ Dominik Fette Auswirkungen innerstädtischer Autobahnen auf die Sozialstruktur angrenzender Wohngebiete Yvonne Erhardt, Sigmar Gude, Reiner Huh C Schienenverkehr und Deutsche Bahn Die Bahn im Einklang mit dem Grundsatz am Wohl der Allgemeinheit orientieren - Umwandlung der DB AG in eine Anstalt des öffentlichen Rechts Antrag der Fraktion DIE LINKE »Es geht nicht um ein zurück zur Behördenbahn - wir wollen eine Bürgerbahn!« Sabine Leidig Den Vorstand der Deutschen Bahn AG mit fachkundigem Personal besetzen Antrag der Fraktion DIE LINKE Mehr Mobilität, auch auf der Schiene - Bahnstrecken im Saarland reaktivieren Thomas Lutze Schutz vor Schienenverkehrslärm im Rheintal und andernorts Antrag der Fraktion DIE LINKE Umgehend die Konsequenzen aus dem Unglück von Hordorf ziehen Antrag der Fraktion DIE LINKE Wettbewerb im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) Gerrit Schrammen Debatte um Verspätungen im Schienenverkehr Bernhard Knierim/ Winfried Wolf Erhebliche Verspätungen im Zugverkehr zwischen Erfurt und Weimar - Untätigkeitsbeschwerde über den Freistaat Thüringen Brief an die Ministerpräsidentin von Thüringen Energieversorgung der DB AG -Deutsche Bahn Atom-Gesellschaft Bernhard Knierim/ Winfried Wolf Bahn muss Beitrag zur Energiewende leisten Pressemitteilung Sabine Leidig Einschätzung der Projekte des Bundesschienenwege-Bedarfsplan gemäß Anlage 3 des Berichts des BMVBS vom 11. Oktober 2010 Andreas Schaack D Straße allgemein Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung mautrechtlicher Vorschriften für Bundesfernstraßen Entschließungsantrag der Fraktion DIE LINKE Sachstand »Finanzierungskreislauf Straße« Gerrit Schrammen A1 Staus, Unfälle, Tote, Geheimverträge, Mautumgehungsverkehr und keine greifbare Lösung Tanja Girod E Binnenschifffahrt/ Seeschifffahrt »Die Opposition kann Privatisierer nur gemeinsam stoppen« -- zur Debatte um die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Herbert Behrens »Die Küste brennt!«Die maritime Wirtschaft unserer Küstenländer zwischen Flaute und frischer Brise Malte Riechey Arbeitsgruppe Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Editorial: »Die Bahn muss eine Seele haben!« ... mit diesem Satz wurde bei einer sehr gut besuchten Veranstaltung zum Deutschland-Takt, der Chef der Schweizer Bundesbahn zitiert. Gemeint war, dass der Eisenbahnbetrieb mit Leidenschaft, Herz und Verstand so organisiert und entwickelt wird, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger gut und gern damit fahren. Spätestens seit der »Misere Mehdorn« aber ist die Deutsche Bahn AG ein seelenloses Ding; ein eigentlich öffentlicher Konzern, den das Spitzenmanagement auf Geheiß der Bundesregierung fit machen sollte für die Börse. Der vorige Vorstandvorsitzende Hartmut Mehdorn musste schließlich vor zwei Jahren wegen systematischer Bespitzelung von Beschäftigten und Kritikern mit »goldenem Handschlag« gehen. Da wäre spätestens ein Innehalten und ein Kurswechsel nötig und möglich gewesen: die Klimadebatte in vollem Gange, aber die sogenannten Marktanteile der Schiene im Personenfernverkehr (also im »Kerngeschäft« der DB AG) rückläufig und im Güterverkehr praktische keine Verlagerung von der Straße auf die Schiene. Aber die Bundesregierung entschied »weiter so« und setzte mit Rüdiger Grube einen Manager an die Spitze der Bahn, der den selben Denkstrukturen, der selben Global-Player-Orientierung verhaftet ist wie sein Vorgänger.
Wenn die Bahn eine (gute) Seele haben soll, dann braucht es einen neuen Auftrag, Entwicklungsziele, die wirklich nachhaltig sind. Und an der Spitze ein paar Eisenbahner(innen), die den Laden kennen, Fachverstand mitbringen und ein Herz fürs Allgemeinwohl. Sabine Leidig Herbert Behrens Thomas Lutze | ||||
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