Sabine Leidig
 

Meine Rede im Bundestagswahlkampf am 4. September auf der Konstablerwache in Frankfurt

(es gilt das gesprochene Wort)
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Gäste dieser Kundgebung,
Ich werde dieser Tage von Presseleuten immer wieder gefragt: warum kandidieren Sie für die Linke?
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Rede am 1. Mai 2008 in Singen/Hohentwiel

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
»Gute Arbeit muss drin sein« heißt das Motto dieses Jahr
... könnte man sagen »ist ja schon geschehen«. Die Leute haben super gut gearbeitet: Der jüngste Konjunktur-Aufschwung zum Beispiel, den sich abwechselnd die Bundeskanzlerin oder nachträglich die rot-grüne Bundesregierung ans Revers stecken, ist in Wirklichkeit das Werk von Millionen Frauen und Männern, die nicht nur ihren eigenen Lohn erwirtschaften, sondern auch die Gewinne der Unternehmen, die Steuereinnahmen und die mit ihren Sozialbeiträgen all diejenigen unterstützen, die keine Arbeit finden, krank oder behindert sind oder in Rente. Deshalb feiern wir an diesem Tag auch die Leistung der arbeitenden Menschen.
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Rede am 1. Mai 2007 bei der DGB-Kundgebung in Schwäbisch Hall

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich will euch zu Beginn eine Passage aus dem 1.Mai-Aufruf vorlesen, den der Europäische Gewerkschaftsbund in diesem Jahr gemeinsam mit Attac Europa veröffentlicht hat: »Sie werden nicht durchkommen! Die unbelehrbaren Eliten der mächtigsten Staaten der Welt treffen sich Anfang Juni zum G8-Gipfel in Deutschland. Die G8 steht noch immer für eine Weltwirtschaftspolitik, die an den Rendite-Interessen der Finanzanleger und Konzerne ausrichtet ist. Sie verfolgen seit nun bald 20 Jahren den Plan, die Investoren gegen politische Veränderungen und demokratische Kontrolle zu versichern. Die Staatshaushalte sollen den Aktionären die entgangenen Gewinne ersetzen, wenn sich die Spielregeln ändern, weil wir stärker werden.
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Wir sind keine Humanressourcen, sondern Menschen - Bildung ist Menschenrecht und nicht Wirtschaftsfaktor!

Rede im Rahmen der Kundgebung anlässlich des EU-Bildungsministertreffens am 1. März 2007 in Heidelberg
Liebe Freundinnen und Freunde,
schön dass so viele da sind, obwohl das Wetter es heute nicht gut mit uns meint... Dieses Land ist derzeit Schauplatz der herrschenden Weltpolitik - Globalisierug genannt. Nicht nur die EU-Ratspräsidentschaft liegt gerade in Deutschland, sondern der G8-Gipfel im Juni steht hier auch vor der Tür und damit eine große - auch weltöffentliche Medienaufmerksamkeit. Wir stehen also hier auch für die vielen Protestbewegungen, die für globale soziale Rechte aufstehen und sich gegen neoliberale Zerstörung wehren.
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Menschenwürde und globale soziale Rechte

Rede zum 1. Mai 2006 auf der DGB-Kundgebung in Fulda
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
nachdem ich in der Vergangenheit manchmal das Gefühl hatte, dass der DGB-Aufruf zum 1. Mai sich wie eine etwas angestaubte Parteiverlautbarung wirkt, hat mich der Text dieses Jahr wirklich inspiriert: »Ein Leben in Würde ist für viele Menschen keine Selbstverständlichkeit. In Unternehmen kommt es trotz Rekordgewinnen zu Massenentlassungen. Verschämte Armut ist längst zur Kehrseite unverschämten Reichtums geworden. .... Weder der europäische Einigungsprozess noch der weltweite wirtschaftliche Wettbewerb liefern Sachzwänge, die nicht sozial von den Menschen gestaltet werden könnten. ....
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DGB-Veranstaltung in Norden am 1. Mai 2005 in Norden

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,
zunächst die gute Nachricht: Wir haben eine Kapitalismusdebatte in Deutschland - und dazu will ich uns allen hier mal gratulieren! Dass die SPD jetzt Kritik an Konzernen und Finanzkapital propagiert heißt, dass unsere Aufklärungsarbeit, unsere Kämpfe, Flugblätter, Kampagnen, Diskussionen gefruchtet haben - die neoliberale Vorherrschaft über die Köpfe scheint gebrochen zu sein. Sonst wäre ein solcher Wahlkampf nicht möglich.
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Rede 1. Mai 2004 in Ettlingen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde,
bestimmt waren einige von euch vor vier Wochen in Stuttgart, um sich den europaweiten Protesten gegen sozialen Kahlschlag anzuschließen... Und bestimmt wart ihr wie ich froh, und auch stolz, dass wir es geschafft haben, allein in Deutschland eine halbe Million Menschen zusammen zu bringen - und das gegen das Trommelfeuer der Meinungsmacher und obwohl die Massenmedien versucht haben, den Aktionstag tot zu schweigen ! Das macht Mut für mehr !
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Es gilt das gesprochene Wort

Rede zum Ostermarsch 2003
Liebe Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen,
ich möchte euch heute einladen, radikaler zu werden....
Nicht im Sinne unnützer Gewalt, sondern im Sinne von entschlossenem Protest und Widerstand gegen den Radikalismus der Globalisierung, der Konkurrenz und der Kriege - für das Überleben menschlicher Perspektiven.
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Neujahrsempfang DGB Mittelbaden am 22.1. 2002

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Gäste,
»Die Welt ist eine andere nach dem 11. September 2001« - kaum ein Satz war öfter zu hören seit diesem traumatischen Datum. Das ist in mancherlei Hinsicht richtig. Aber für die große Mehrheit der Menschen ist die Welt geblieben, wie sie war: unbarmherzig und kriegerisch. Und die Verarbeitung des Schocks in der westlichen Welt folgt auch eher bekannten Mustern: «Sicherheitspakete» werden geschnürt, die ungeahnte Möglichkeiten zur Einschränkung demokratischer Grundrechte bereit halten.
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Rede zum Neujahrsempfang 2000 des DGB-Kreis Mittelbaden

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Gäste,
In der Einladung zu unserem heutigen Neujahrsempfang, der ja auch als Neujahrhundertempfang betrachtet werden kannn, ist angekündigt, dass ich über das Thema »Solidarität« sprechen werde. Einige Impressionen dazu sind hier im Raum zusehen - es sind Arbeiten von Studierenden für einen Plakatwettbewerb, den der DGB unter der Überschrift »Die Zukunft der Solidarität« ausgeschrieben hat.
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Die Linke
Attac

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Seite zuletzt geändert am 08.09.2009 um 18:42 Uhr

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