Hilfspaket zu Einmischung in die DebatteMöglicherweise wird die Griechenlandkrise in der Rückschau eine ähnlich markante Rolle spielen, wie der Fall von Lehman-Brothers oder die Rettung der HRE Bank. Und so, wie die Herrschenden Eliten versucht haben, die jüngste Weltwirtschaftskrise den kleinen, unvernünftigen US-amerikanischen Hauskreditschuldnern in die Schuhe zu schieben, wird jetzt mit Griechenland der nächste »Sündenbock« präsentiert. Es ist nötig, dass wir den »Fall Griechenland« unter die Lupe nehmen und uns in die öffentliche Debatte einmischen - unsere Argumente für die demokratische Kontrolle der Banken, für eine soziale Entwicklung Europas und für eine andere Weltwirtschaftsordnung sind unverzichtbar! Im Folgenden einige Artikel/Interviews - wichtige Argumente, Information und Hintergrundwissen zur Griechenlandkrise. Lucas Zeise (Wirtschaftskolumnist, FTD) »Die Wirtschaftskrise offenbart, dass es ein verheerender Irrtum war, als höchstes Ziel den freien Kapitalverkehr anzustreben... Island und Griechenland zeigen, dass an der EU- und Euro-Konstruktion etwas nicht stimmt. In beiden Fällen hat die Finanzkrise diese Unstimmigkeiten aufgedeckt. > pdf (PDF, 30,25 KB) Linksfraktion im Bundestag Die wichtigsten Aspekte/Argumente sind hier kompakt dargestellt. Winfried Wolf (Lunapark21)* Die Krise in Griechenland ist vor allem eine Folge einer finanziellen und wirtschaftlichen Abhängigkeit des Landes, die es seit mehr als einem Jahrhundert gibt. Der drohende neue Staatsbankrott wäre dann bereits der dritte in der jüngeren griechischen Geschichte. Winfried Wolf liefert dazu eine ausführliche Analyse: > pdf (PDF, 162,77 KB) * Die Mail einer Leserin möchten wir euch zur Kenntnis geben >pdf (PDF, 7,08 KB) Attac: Merkel als Motor neoliberalen Rollbacks Statt der Bevölkerung die Krisenkosten aufzubürden, verlangt Attac den Forderungs-Verzicht der Gläubiger-Banken. > mehr Werner Müller (Nachdenkseiten) ... »Man ist ja schon an vieles gewöhnt. Aber einen so rasanten Verfall der demokratischen Kultur, der Verantwortung und der Kenntnis und Wahrnehmung ökonomischer Zusammenhänge hatte ich nicht erwartet. In den Medien und von Politikern wird gehetzt und die Spekulation angeheizt.«... Conrad Schuhler (isw) Das Griechenland-Komplott: Die Manöver zur »Rettung« des hoch verschuldeten Griechenlands bilden ein Lehrstück zur Malaise und zur Strategie des neoliberalen Kapitalismus in der anhaltenden tiefen Krise > pdf (PDF, 79,22 KB) Labournet ... analysiert und kritisiert die Hetze der Herrschenden und berichtet über die Lebensbedingungen, über Streiks und Proteste der griechischen Bevölkerung. Joachim Bischoff: Der Weg nach Ithaka Griechenlands Schuldenberg wird durch eine neue "Odyssee" nicht kleiner. Kommentar aus der Zeitschrift SOZIALISMUS Heiner Flassbeck in der TAZ: Wenn die Euro-Staaten schnell helfen, sei die Krise zu beherrschen, sagt der Ökonom Heiner Flassbeck, "dieses ganze Gerede vom Staatsbankrott ist kompletter und gefährlicher Blödsinn". > zum Artikel Axel Troost im Interview auf DLF: "Es ist natürlich ein Fehler, dass man sich nicht vorher an einen Tisch gesetzt hat, wie das bei Insolvenzen nun einmal üblich ist und festgestellt hat, wer sind die Gläubiger, also wer hat hier Geld." Das Interview hier online zum anhören Ver.di-WiPo: Verantwortlich für die Misere der Staatsfinanzen hier wie in Griechenland sind aber vor allem wiederholte Steuersenkungen, von denen Konzerne und Reiche profitieren - Banken, die ganze Volkswirtschaften an den Rand des Kollapses treiben > pdf (PDF, 67,32 KB) Dr. Peter Gauweiler, MdB Erklärung gemäß § 31 der Geschäftsördnung des Deutschen Bundestages zur Abstimmung über das Währungsunion-Finanzstabilitätsgesetz > pdf (PDF, 26,34 KB) | Zum Betrachten von PDF-Dokumenten benötigen Sie den Acrobat Reader, den Sie bei Adobe kostenlos herunterladen können. | ||
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