DIE LINKE. Hessen: Teilzeitbeschäftigung in Hessen nimmt zuFrankfurt am Main, 1. September 2009 Immer mehr Vollzeitstellen werden durch Teilzeitbeschäftigung, Mini- und Ein-Euro-Jobs ersetzt. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, stieg die Zahl der Erwerbstätigen in Hessen von 2000 bis 2007 zwar um 1,5 Prozent auf 3,1 Millionen an, zugleich verringerte sich jedoch die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden um 0,5 Prozent. Ein Grund hierfür ist die zunehmende Zahl von Teilzeitbeschäftigungen. Dazu erklärt Sabine Leidig, Kandidatin der Partei DIE LINKE. Hessen für den Bundestag: "Die Arbeitsmarktreformen der letzten Jahre bringen immer mehr Menschen in unsichere Arbeitsverhältnisse und Armut trotz Arbeit. Die Zahl der Vollzeitstellen hat zwischen 2000 und 2007 um 29.900 abgenommen. Der Stellenzuwachs in Höhe von 47.000 fußt vor allem auf der Ausweitung von Teilzeitbeschäftigungen sowie geringfügigen Beschäftigungen wie Mini- und Ein-Euro-Jobs. Es zeigt sich: Senkung der Lohnkosten, verstärkter Druck auf Arbeitslose - Stichwort Hartz IV - und Arbeitsmarktflexibilisierung führen nicht zu mehr Arbeitsplätzen und bringen immer mehr Menschen in soziale Not." "Für die Menschen in Hessen rächt sich nun bitter, dass ein Politikwechsel in Hessen aus den Reihen der SPD verhindert wurde. Auf Druck der LINKEN hatten SPD und Grüne die Schaffung öffentlich geförderter Beschäftigung in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen. Ein-Euro-Jobs sollten durch sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze ersetzt werden. Das hätte Arbeitsplätze geschaffen und die Situation vieler Menschen verbessert." | |||
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