Vielen Dank!
... an alle Genossinnen und Genossen, Freundinnen und Freunde, die in den vergangenen Wochen DIE LINKE und meine Bundestagskandidatur unterstützt haben! Bitte bleibt engagiert für eine bessere Welt und "behaltet ein fröhliches Herz"!
(Zitat: Willi van Ooyen)... an alle Wählerinnen und Wähler, die DIE LINKE gestärkt haben. Bitte bleibt unzufrieden mit ungerechten Verhältnissen und lasst uns in den bevorstehenden Kämpfen nicht allein!
Liebe Gäste, herzlich willkommen auf meiner Homepage!
Nachdem ich rund 30 Jahre lang gesellschaftspolitisch aktiv war, werde ich nun für die Partei DIE LINKE in Hessen in den Bundestag einziehen. Mit dem "politischen Tagebuch" will ich Einblicke geben und Interessierte an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.
Sabine Leidig
Politisches Tagebuch
Nach der Bundestagswahl am 27.09.09: Wow! Ein neues politisches Lebensprojekt beginnt. Jetzt erst mal ein bisschen feiern, zu Hause mit dunkelrotem Bio-Sekt, den Simon aus der Pfalz mitgebracht hat. Dann die Homepage aktualisieren, ein paar Kartons packen und im Attac-Büro vom Team Abschied nehmen... Am 2.10. ist das erste Treffen der neuen Fraktion.
Die letzte Woche vor der Wahl...
...ist voll mit Terminen und neuen Begegnungen:
Die Spitzenkandidaten-Runde im HR-Fernsehen wird aufgezeichnet und ausgestrahlt (das war die Veranstaltung, die mir am meisten Stress gemacht hat):
> hier zum Nachschauen; ich besuche die Redaktionen der großen türkischen Tageszeitungen Hürriyet und Milliyet in Mörfelden-Waldorf, wo auch der Medienverlag Dogan auch eine ausgezeichnete Druckerei betreibt und 180 Leute beschäftigt.
> Artikel in Hürriyet; und zum dritten mal nehme ich am DGB-Forum teil - diesesmal in Bad Homburg.
Eschwege/Bad Hersfeld: im ehemaligen Zonenrandgebiet stehen Häuser leer und Junge wandern ab, weil wenig Hoffnung auf gute Arbeit besteht. Die Wirtschaftskrise wird die Lage noch verschlechtern. In Eschwege ist die Reaktion von Passanten auf die Linke in der netten Fußgängerzone erstaunlich positiv. Die GenossInnen sind hier regelmäßig anzutreffen. In Bad Hersfeldist die Stimmung nicht ganz so freundlich, aber abends im Buchcafé sind etwa 30 Interessierte bei Vortrag und Debatte.
Am Donnerstag wird in Frankfurt am Uhrtürmchen in Bornheim der "48-Stunden-Wahlkampf" eingeläutet. Von da an sind alle möglichst viel auf der Straße. Ich bin dabei in Dietzenbach, in Dieburg, in Michelstadt, Babenhausen, Brensbach, Beerfelden und Rodgau.
Das Wetter meint es gut mit uns und in der milden Spätsommersonne macht es viel Spaß, draußen zu sein, Zeitungen zu stecken und die Ortschaften zu erkunden.
21. September 2009
Superreiche sagen DANKE
Mit einer tollen Aktion haben Attacis in Schwäbisch Hall vor einer Wahlveranstaltung das zentrale Thema ins Licht der Öffentlichkeit geholt: Superreichtum:
Es ist an der Zeit, auch einmal Danke zu sagen für Leistungen aus Leidenschaft. So schlimm ist es nun doch nicht mit der Finanzkrise gekommen.... bis 2013 soll laut Merrill Lynch und Boston Consult soll die Zahl der wirklich Vermögenden wieder deutlich steigen... Unser besonderer Dank gilt deshalb allen Politikern, die noch im Frühjahr beim Londoner G-20-Krisengipfel eine umfassende Regulierung der Finanzmärkte hoch und heilig beschworen haben und sich inzwischen Gott sei Dank mit populären Harmlosigkeiten begnügen...." >
mehr!Dass auch Reiche vernünftig sein können, beweist eine beachtliche Initiative:
"Reiche für Vermögenssteuer"20. September 2009
Besuch im türkischen Volkshaus in Frankfurt
Kenan Demirkol, ein Freund aus Istanbul (renommierter Chirurg, Ernährungsexperte, Menschenrechtler, Talk-Master bei CEM-TV, Ökologist, Wasseraktivist ...) ist für ein Wochenende gekommen, um mich hier zu unterstützen. Er ist überzeugt, dass DIE LINKE stark werden muss, um der Macht der Konzerne über Menschen und Umwelt zu widerstehen. Gemeinsam mit Yildiz Köremezli-Erkiner, die auch als Stadtverordnete in der
Fraktion der LINKEN im Römer mitwirkt, besuchen wir den Vorstand des Türkischen Volkshauses. In dieser großen kritisch-interessierten Runde schreit unsere Demokratiedefizit: Über sechs Millionen Menschen leben und arbeiten hier, aber sie dürfen nicht wählen. Das Wahlrecht in Deutschland muss verändert werden, damit aus allen EinwohnerInnen Menschen mit gleichen Bürgerrechten werden.
19. September 2009
"Satirefrühstück" in Reinheim
Im Kulturgut werden die Odenwald-DirektkandidatInnen befragt, ob sie Humor haben, sollen einen Witz erzählen und Realsatire beschreiben. (Davon gibt es leider mehr als genug: z.B. "die grüne Woche Frankfurt", die von der IAA gekapert wird, und Elektroautos als Ökoperspektive preist, obwohl dafür Atomkraftwerke laufen sollen...).
18. September 2009
Wiesbaden: Mit linken Alternativen aus der Krise
Traditionskneipe "Eintrachthaus" im ärmeren Teil der Stadt (Westend). Ein Genosse hat die Spielautomaten gekonnt mit Paravants verkleidet - toll! Ich trete zusammen mit Jörg Jungmann auf (Direktkandidat). Im proppenvollen Raum ist aufmerksame und diskussionsfreudige Stimmung.
18. September 2009
Bustour in Offenbach
5.30 Uhr: vor GKN Driveline/Gespräch Betriebsratdieser Automobilzulieferer mit 1.700 Beschäftigten in Offenbach (zum Konzern gehören 60.000 AN weltweit), beliefert "Luxusfahrzeuge", fährt Kurzarbeit und ist abhängig von BMW. Für die Beschäftigten wäre Arbeitszeitverkürzung und eine Industriepolitik nötig, die neue Perspektiven bietet. Anteile am Unternehmen würden nicht aus der Überkapazitäteten- und Konkurrenzfalle führen.
9.30 Uhr: Die "Tafel"
Frau Sparr ist die Macherin, die diese Unterstützung für 400 arme Haushalte in Offenbach auf die Beine gestellt hat. Mit Hilfe von Caritas, von der Frankfurter Tafel und von Werner Dreibus, der als MdB die Miete fürs Lager zahlt. Die Powerfrau ist selbst im sozialen Brennpunkt aufgewachsen und von HartzIV betroffen. "Weil man was tun muss" organisiert sie kostenlose Lebensmittelpakete.
Ab 13.00 Uhr: Straßenaktion
In Offenbach sind die Beschäftigten der größten Betriebe der Region, wie MAN-Roland, GKN Driveline, die Dematic GmbH, Herzing & Schroth sowie die Hanauer Vacuumschmelze von Massenentlassungen, Werksschließungen und Insolvenzen bedroht. Gleichzeitig kündigt die Landesregierung an, den kommunalen Finanzausgleich um 20 % abzusenken und einen Sparkurs einzuleiten »bis das Blut spritzt« (O-Ton Finanzminister Weimar zum Landeshaushaltsplan). Gegen diesen Kurs der sozialen Polarisierung setzen wir die Forderung nach Umverteilung und öffentlichen Investitionsprogrammen.
17. September 2009
Mit der vielzitierten "sozialen Unruhe"...
15. September 2009
Linkes Duett in Rüsselsheim
Aus dem Bericht: "..sie definierte sich als »in der Wolle gefärbte Linke« . Zur Kandidatur bewogen hat sie, dass sich der Slogan »Mensch vor Profit« im Programm der Linken in konkreten Vorschlägen zu strukturellen Änderungen in Wirtschaft und Gesellschaft niederschlägt. Die Ursachen der gegenwärtigen tiefsten Krise seit der 1929 einsetzenden Weltwirtschaftskrise sieht sie weniger in der Gier einzelner Finanzjongleure und Manager als in dem politisch gewollten ungehemmten Wirken der Markt- und Profitgesetze. Insbesondere die dadurch und durch Gesetze wie HartzIV hervorgerufene immer tiefere Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich habe dazu geführt, dass die angesammelten Vermögen wegen fehlender Binnennachfrage statt in reale Investitionen auf die Finanzmärkte geflossen seien und dort die Blasenbildung hervorgerufen haben..."
> mehr14. September 2009
Zu Gast bei den LINKEN im Vogelsberg
Supernettes Ambiente im Bürgerhaus Alsfeld-Altenburg. Die Hausmeisterin hat die Tische mit rotem Laub und überhaupt dekoriert. Sie ist auch dabei und berichtet, wie die Stadt mit dem Einsatz von 1-Euro-Jobs früher hier Beschäftigte verdrängt und Not schafft. Ein wirklich gelungener Artikel erscheint tagsdrauf in der
Oberhessischen Zeitung13. September 2009
Brachiale FDP-CDU-Attacke nach dem hr-Sommerinterview
HR hat
Kritik von Wolfgang (
PDF, 73,24
KB) an CDU und FDP aufgegriffen - der komplette Hörfunkbeitrag ist nun jederzeit für jedermann und jederfrau verfügbar. Immerhin hören so mehr Leute, was ich wirklich gesagt habe, als wenn der Beitrag nur im Radio gelaufen wäre...:
hier gehts zur Sache11. September 2009
"Gegen Krise und Krieg" in Marburg
Rund 40 Zuhörerinnen und Zuhörer waren am 11. September gekommen, um sich über die Positionen der LINKEN zur Bundestagswahl zu informieren. Die hessischen SpitzenkandidatInnen Sabine Leidig und Wolfgang Gehrcke sowie der lokale Direktkandidat Henning Köster analysierten die aktuellen Entwicklungen in Bezug auf die Wirtschafts- und Finanzkrise und den Afghanistankrieg und zeigten die grundsätzlichen Alternativen der LINKEN auf. Siehe
Artikel der Oberhessischen Presse11. September 2009
Besuch eines Basis-Energie-Projektes im Odenwald
Nach der Führung von Herrn Horst Stapp, dem Vorsitzenden der Betreibergenossenschaft durch das Bioenergiedorf, war ich sehr beeindruckt von dem, was hier Rai-Breitenbacher Bürger aus eigenen Kraft auf die Beine gestellt haben: Eine Genossenschaft mit dem realisierten Ziel, eine eigene Wärmeversorgung auf die Beine zu stellen, ein Heizkraftwerk basierend auf Holzhackschnitzeln. Heute werden 165 Haushalte versorgt, 60 mehr als zur Genossenschaftsgründung.
Herr Stapp berichtet von den enormen Schwierigkeiten, die notwendige Unterstützung (Beratung, Vorschuss...) vom Land zu bekommen. Wir sind uns einig, dass eine andere Wirtschaftspolitik nötig ist, die solche Initiativen offensiv stärkt - auch gegen die Interessen der Energiekonzerne.
11. September 2009
Pressefrühstück im Odenwaldkreis
eine wunderschöne Umgebung - im Hintergrund die Burg Breuberg - und sehr rege GenossInnen, die einiges auf die Beine stellen, obwohl die Wege weit sind.
10. September 2009
VHS/DGB-Podium in Michelstadt
... nach einer drei(!)stündigen, lebhaften Diskussion, finde ich am nächsten Morgen eine E-Mail, die mich richtig fröhlich stimmt: "... Ich fand Sie nicht nur am sympathistischen , sondern so souverän, ehrlich und gut, dass ich, obwohl Grüne-Mitglied, beschlossen habe, bei dieser Wahl links zu wählen. ... Ich drücke Ihnen ganz fest die Daumen und werde die nächsten Tage bis zur Wahl hier in ... Werbung für Sie machen, versprochen."
9. September 2009
»Höhere Mehrwertsteuer oder Millionärssteuer?!«
...in einem gediegenen Tagungsraum im Kurhaus, umgeben von rotem Samt und goldenen Schnörkeln, diskutieren etwa 30 BesucherInnen die Konzepte der Linken zur Steuerpolitik:
>
Einkommenssteuer: bis 70.000 EUR Jahreseinkommen entlasten und darüber (mit auf 53% erhöhten Spitzensteuersatz) mehr besteuern
> Vermögenssteuer: 5% ab 1 Million endlich (wieder) einführen, damit Geld für notwendige öffentliche Zukunftsinvestitionen in die Kassen kommt.
> Börsenumsatzsteuer: damit nicht nur Gebrauchsgüter, sondern auch "Finanzprodukte" einer Umsatzsteuer unterliegen.
>
Erbschaftssteuer: damit die Ungerechtigkeit nicht voll auf die nächste Generation übertragen wird.
>
Unternehmensgewinne: Steuersatz wieder von 15% auf 25% erhöhen, weil sonst noch mehr überschüssiges Geldkapital entsteht.
> Und: wirksame Maßnahmen gegen
Steuerhinterziehung!
8. September 2009
»Bezahlbare Mobilität für alle, statt grenzenloser Verkehr für Konzerne«
Veranstaltung der Linken in Mörfelden-Walldorf. Die etwa 20 GenossInnen, die im Kampf gegen Startbahn-West und Flughafenausbau viel Erfahrung und Wissen angesammelt haben, bestärken mich in meinem Vorhaben, die Verkehrspolitik als konkretes Arbeitsfeld im Bundestag anzugehen.
Konkret geht es mir darum, ein langfristiges, umfangreiches öffentliches Programm zum Ausbau und Weiterentwicklung von Schienenverkehr voranzubringen. Zugleich sollen Fahrrad- und Fußwege verbessert und der LKW- und Automobilverkehr zurückgefahren werden. Mit einem solchen Projekt sind verschiedene grundsätzliche Anliegen verbunden:
- Einen wesentlichen Beitrag zu CO2-Reduktion, Klima- und Umweltschutz zu leisten (der Verkehrsbereich ist derjenige, in dem der CO2-Ausstoß noch steigt);
- Alternative Beschäftigungsperspektiven für ArbeitnehmerInnen in der Automobil- und Flugzeugindustrie eröffnen (dort existieren ohnehin weltweit große Überkapazitäten);
- Einen öffentlichen Sektor entwicklen, in dem gute Atrbeitsbedingungen und verankert werden und die Mitwirkung der BürgerInnen garantiert ist (nicht die Börsenorientierung, sondern das Allgemeinwohl muss dabei der Maßstab sein / im öfffentlichen Regionalverkehrsunternehmen gibt es dafür schon gute Ansätze);
- Ausgestaltung und soziale Preisgestaltung, die Mobilität für alle ermöglicht;
- Die Macht der Automobil- und Ölkonzerne zurückdrängen;
- Eine zukunftsweisende Infrastruktur- und Industriepolitik.
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8. September 2009
Mahnwache in Michelstadt
Eine meiner politischen Wurzeln steckt in der Friedensbewegung. Auch deshalb ist die Linke die einige Partei, für die ich stimmen und kandidieren kann - konsequent gegen Kriegseinsätze. Die Bombardierung des Tanklastzuges am 7.9.09 zeigt es überdeutlich: Deutsche Soldaten in Afghanistan sind keine Entwicklungshelfer. Krieg bedeutet Tod, Verwundung, Blut, Leid und Dreck. Auch nach 8 Jahren NATO-Einsatz ist aus dem afghanischen Präsidenten Karsai ist kein Demokrat geworden. (Die EU-Wahlbeobachter berichten, dass die Präsidentschaftswahlen gefälscht sind). Schluss damit. Die deutschen Soldaten müssen aus Afghanistan abgezogen werden. Deutsche Entwicklungshilfe darf nicht in die Taschen korrupter Kriegsfürsten fließen. Afghanistan braucht eine Friedensversammlung aller Kriegsbeteiligten.
8. September 2009
Podiumsdiskussion in der Einhardschule in Seligenstadt
5. September 2009
Podiumsdiskussion der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen
Die kassenärztliche Vereinigung lädt an drei Orten in Hessen (Kassel, Wetzlar, Frankfurt) zur Diskussion mit BundestagskandidatInnen. In der Anfrage wird von »600 BesucherInnen« gesprochen und das Thema »Was ist uns Gesundheit Wert?« genannt. Prima dachte ich, das könnte unter dem Motto »Gesundheit ist keine Ware« spannend werden - aber es kam anders...
mehr4. September 2009 »Z-Veranstaltung« mit Oskar in Frankfurt
Wie verabredet treffe ich um 13.30 Uhr in Frankfurt an der Hauptwache auf ein Team vom Hessischen Rundfunk, die mich, gemeinsam mit Genossen und Genossinnen der Frankfurter LINKEN, beim Flugblätterverteilen in der Zeil begleiten, als Beitrag zu einem Portrait über die »Spitzenkandidatin«. Vormittags war der Himmel noch blau, jetzt fängt es an zu regnen und zwar immer mehr. Bei der Kundgebung, die um 15 Uhr beginnt, gießt es dann in Strömen. Mein
Redebeitrag wird nass, aber freundlich aufgenommen und tapfer harren ein paar hundert Leute unter den Schirmen aus, um Oskar Lafontaine sprechen zu hören.
3. September 2009:
Besuch bei der AWO in Michelstadt
Das Projekt
Mehrgenerationenhaus bietet unter einem Dach Schuldnerberatung, Geburtsvorbereitung, Erwachsenenbildung, Kinderzirkus und vieles mehr. Das ehemalige Feuerwehrhaus war mal Jugendzentrum und ist ein Treffpunkt für viele. Wie so oft, hängt auch jetzt der Sparhammer über dem Angebot, weil das zuständige Ministerium die Fördermittel streicht. Es ist wirklich eine grundverkehrte Politik, wenn die Träger und Beschäftigten von solchen Bürgernahen Einrichtungen immer wieder um die Finanzierung kämpfen müssen, anstatt ihr Engagement ganz in die Arbeit mit den Menschen zu stecken.
2. September 2009:
LunaLuna - was zum Träumen?
Die halbe Nacht schreibend zugebracht, weil ich unvorsichtigerweise einen
Beitrag (
PDF, 184,75
KB) für die Herbstausgabe der Zeitschrift »
Lunapark21« versprochen habe
2. September 2009
Straßenaktion in und um Gießen
Ich fahre mit der ersten S-Bahn (4.44 Uhr) Richtung Norden, werde unterwegs von Wolfgang mit dem VW-Bus eingesammelt und die erste Flyer-Verteil-Station ist vor Buderus in Lollar, dann vor Schunk Group in Heuchelheim, weiter zum Bahnhof nach Gießen und schließlich (nach einem rettenden Frühstück) in der Innenstadt. Ich bin ziemlich beeindruckt davon, dass die Resonanz auf Die LINKE vor den Betrieben und an den Taxiständen und bei den jungen Migrantinnen so gut ist. DIE LINKE hat Akzeptanz als ArbeiterInnenpartei.
1. September 2009:
Antikriegstag!
... in der Frankfurter Innenstadt
31. August 2009:
Eschborn: Die Wirtschaft vom Kopf auf die Füße stellen
30. August 2009:
Landtagswahlen.....
29. August 2009:
Auszug aus dem Attac-Bundesbüro
28. August 2009:
Journal Frankfurt lädt zur Podiumsdiskussion
27./28. August 2009:
Presse- und Kameratermine
Unter anderem verbringe ich fast zwei Stunden im Grüneburgpark und spreche etwa 30 mal meinen selben Text für einen Video-Clip, um für meine Wahl zu werben ... Adrian führt Regie und filmt und Constanze hält wacker den Schirm, damit ich nicht in die Sonne blinzeln muss.
26. August 2009:
"Fotoshooting" für Bild
25. August 2009:
Wahlkampfauftakt in Kassel
... mit einigen Stunden Flyer-Verteilen in der Innenstadt (bei schönem Wetter ist die Stimmung prima) und einer abendlichen Diskussionsrunde im Büro der LINKEN.
24. August 2009:
DGB-Forum zum Thema Rente in Enz
22. August 2009
KandidatInnen-Workshop in Gießen ... und mehr
Wir bekommen Unterstützung vom Bundeswahlquartier. Thema ist die Öffentlichkeitsarbeit (na klar).Ich bin wirklich froh, dass die Wahlplakate der Linken einfach gut sind. Zwar hat die SPD nicht nur das »richtige« Rot übernommen, sondern auch die Idee mit reinen Typografie-Plakaten und greift dabei linke Themen auf, aber eben schlecht ...
Hier gehts zu Besichtigung:
Wahlplakate der LinkenIm Anschluss folge ich der Empfehlung von Mario aus Höchst und gondele mit dem Bus zum Festival "Blues-Schmus-Apfelmus" im idyllischen Schlosspark von Laubach. Sehr nette Stimmung, gutes Wetter und besondere Leute - zum Beispiel Mario, der Genosse und Mundartkünstler:
Rezibabbel21. August 2009
Wahlkampfauftakt im Rheingau-Taunus-Kreis
Die Regionalbahn von Wiesbaden hält - entgegen der Fahrplanauskunft - nicht in Walluff, sondern erst in Eltville; was wir (Constanze reist mit mir) aber erst realisieren, als wir schon eine Station weiter sind ...
Hier der Bericht im Wiesbadener Kurier20. August 2009
"Geld für Bildung statt für Banken!"
Eine kleine Aktion am heißesten Tag des Jahres:
> mehr19. August 2009
Besuch in Höchst
"Mit dem Pferd auf der Autobahn?" war der Titel der Diskussionsveranstaltung im Linken Laden. Aber neben der Frage, ob und wie sich eine sozial-ökologische Verkehrswende machen lässt, stand auch der Ort des Geschehens "auf der Tagesordnung"
> mehr19. August 2009
Besuch im Arbeitslosentreff KOMPASS in Erbach
Zum Frühstück war ich eingeladen und zum Gespräch mit den etwa 25 BesucherInnen. Wieder einmal hat meine Empörung über die »Menschenentwürdigungsmaschinerie«, die sich mit HartzIV entwickelt hat, neue Nahrung bekommen: aus den konkreten Berichte von Betroffenen, die ihre leidvollen Erfahrungen im Jobcenter geschildert haben. Aber es blieb nicht beim beklagen der Zustände. Eine ernsthafte und engagierte politische Diskussion hat sich entsponnen und u.a. ein Plan: Initiativen »von unten« im Odenwald zu vernetzen - mit Hilfe der künftigen Bundestagsabgeordneten der Linken, die alle zu einem jährlichen »Ratschlag« einladen könnte.
17. August 2009 Mitgliederversammlung der Frankfurter LINKEN
Wirtschaftspolitische Fragen standen auf dem Zettel der diskutierfreudigen Frankfurter LINKEN:
»Die Karten müssen auf den Tisch - wer soll die Lasten dieser Weltwirtschaftskrise tragen, wer zahlt die Zeche?«Mit stetigem Sozialabbau, Privatisierung, Lohnsenkung und Standortwettbewerb haben die Regierungsparteien in den vergangenen drei Legislaturperioden zur Weltwirtschaftskrise beigetragen.
> mehr15.August 2009
Hartz IV muss weg!
Eines der "wirksamsten" Instrumente, um Löhne zu senken, sind die Zumutbarkeitskriterien in Hartz IV. Fast jede Arbeit zu fast jedem Preis muss akzeptiert werden (auch 1-Euro-Jobs), ansonsten werden die Leistungen gekürzt. Wenn demnächst die Zahl der Arbeitslosen deutlich steigt, wird der Druck auf die Arbeitseinkommen weiter wachsen. Auch deshalb unterstütze ich das "Bündnis für ein Sanktionsmoratorium": Die Strafmaßnahmen gegen Erwerbslose müssen sofort gestoppt werden! Sie sind unangemessen und entsprechen nicht unserer demokratischen Gesellschaftsform:
> hier zur Homepage und zum Aufruf13. August 2009:
Tiefere Ursache der Krise
Jetzt hat es auch das
Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung festgestellt: Seit 2003 sind die Reallöhne der Beschäftigten um vier Prozent gesunken. Trotz Aufschwung! Der Chef des renommierten Pariser Forschungsinstitut OFCE, Jean-Paul Fitoussi wurde am 6.4.09 in der Financial Times Deutschland zitiert: »Diese Umverteilung nach oben war weltweit ein tief greifendes Phänomen. Hier liegt die Wurzel der heutigen Krise, nicht in der Finanzwelt.«Verantwortlich ist die Politik. Wir brauchen einen Richtungswechsel: Die Ergebnisse der gesellschaftlichen Arbeit müssen anders verteilt werden. Das wäre nicht nur gerecht, sondern auch ökonomisch vernünftig.
> Einen guten Artikel dazu hat Harald Werner am 9.4.09 veröffentlicht.08. August 2009:
Karten auf den Tisch!
Attac fordert jetzt von den Parteien: Karten auf den Tisch! Wir wollen wissen, wer zahlt. Wie werden die Rettungspakete finanziert, wo wird gekürzt werden? Was geschieht nach der Wahl? Weitere Kürzungen zu Lasten derer, die ohnehin nichts haben, darf es nicht geben. Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen!
PM zur Auftaktaktion.Michael Schlecht (Parteivorstandsmitglied) hat schnell reagiert und die Antworten der Partei DIE LINKE in einem offenen Brief zusammen gefasst:
Hier der Brief (
PDF, 41,6
KB)
4. - 9. August 2009:
Attac-Sommerakademie und Ratschlag in Karlsruhe
"AUFBRUCH, mit Wissen, Witz und Widerstand" war das Motto dieser fünftägigen Bildungsveranstaltung der besonderen Art. Für mich war es etwas traurig, weil es wohl die letzte Attac-Veranstaltung gewesen ist, die ich als Geschäftsführerin verantwortlich mitgestaltet habe. Aber es war auch schön: weil die Stimmung toll war, die Debatten anregend und weil ich sehr viel positive Rückmeldungen für meine bisherige Arbeit und Glückwünsche für meine Bundestagskandidatur bekommen habe für - echte Rückenstärkung! Programm, Impressionen und Dokumentationen sind nachzulesen und anzuschauen:
http://www.attac.de/aktuell/soak/13. Juli 2009: Hessische Kammer der PhsychotherapeutInnen
Mit Herrn Hardt, dem Präsidenten der hessischen Kammer der PsychotherapeutInnen und einem weiteren Vorstandsmitglied hatte ich ein sehr anregendes Gespräch: Wir waren uns schnell einig, dass die entfesselte Gesundheitswirtschaft (Zitat Roland Koch:
»Der Gesundheitsmarkt ist eine zentrale Wachstumsbranche«) eine kranke Sache ist.
> mehr8. Juli 2009
Podiumsdiskussion der Albert-Einstein-Schule Groß-Bieberau
6. Juli 2009
Verbraucherzentrale Hessen
Zusammen mit Marjana Schott, die als Landtagsabgeordnete u. a. für das Thema Verbraucherschutz zuständig ist, war ich zu einem Gespräch mit zwei Verantwortlichen aus der Geschäftsleitung der Verbaucherzentrale Hessen eingeladen. Auch hier ist deutlich geworden, wie dramatisch sich der zu erwartende Rotstift bei öffentlichen Ausgaben auswirken wird. Wenn die Zuschüsse nicht erhalten und angepasst werden, kann diese wichtige Arbeit nicht aufrecht erhalten werden.
26. Juni: Podiumsdiskussion im Schulzentrum Marienhöhe
die vom dortigen Politik-Leistungskurs prima vorbereitet und gestaltet worden war. (Über den kleinen roten Wimpel am Hemd vom einem der jungen Moderatoren habe ich mich besonders gefreut.)
24. Juni 2009
Zukunftsforum Mobilität
Es geht um die Verstetigung der Finanzierung am Beispiel der Regionalisierungsmittel, um die Verknüpfung der Vergabe öffentlicher Mittel an das Kriterium der Barrierefreiheit (insbesondere auf dem Land, wo es diesbezüglich noch ziemlich duster aussieht), und vor allem um einen für die Menschen bezahlbaren ÖPNV als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge!
> mehr14. Mai 2009
Nominierung zur Direktkandidatin der Linken für den Wahlkreis "Odenwald",
Nr.18725. März 2009
Landesliste für die Bundestagswahl 2009 gewählt
Die Zusammensetzung der Landesliste ist eine gute Grundlage dafür, dass DIE LINKE. Hessen auch weiterhin gemeinsam mit den globalisierungskritischen und sozialen Bewegungen, mit Gewerkschaften und Initiativen von Bürgerinnen und Bürgern gegen den finanzmarktgetriebenen Kapitalismus und die zunehmende Armut kämpfen wird. Gewählt wurden in der Reihenfolge der Listenplätze: 1.Sabine Leidig, 2.Wolfgang Gehrcke, 3.Christine Buchholz, 4.Werner Dreibus, 5.Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, 6.Jörg Jungmann, 7.Mareike Zingsem, 8.Henning Köster, 9.Manuela Schon, 10.Andreas Müller
Meine Bewerbungsrede
Liebe Versammlung
(...) Wahrscheinlich durchleben wir eine historische Epoche: die globalen Krisen des Kapitalismus sind ohne Systemwechsel nicht zu lösen. Das kann 10, 20 oder 30 Jahre dauern und was daraus wird ist nicht ausgemacht: autoritäre, nationalistische Regime sind denkbar. Aber es ist auch möglich, dass demokratische Wirtschaftsweisen durchgesetzt werden, die auf Kooperation bauen und die Diktatur der Rendite überwunden haben. (...) Es geht darum, das kapitalistische Prinzip der Vermarktung und der Konkurrenz in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen zu kippen.
Für dieses Ziel steht konsequent die Linke. Deshalb kandidiere ich für diese Partei. Es muss es gelingen, linke Alternativen und Perspektiven mehrheitsfähig zu machen. Dazu kann ich beitragen (....)
> die ganze RedeFragen aus der Partei zu meiner Kandidatur
und hier die Antworten
(bitte klicken)